Torbjörn Kartes, MdB beim NetzwerkHilfe

Torbjörn Kartes, der direkt gewählte Mandatsträger unseres Wahlkreises besuchte am 21.05. das NetzwerkHilfe im „Haus im Horst“. Zusammen mit Freunden, dem Ortsbürgermeister und den Beigeordneten nahm er sich mehr als eine Stunde Zeit, um das Haus im Horst zu besichtigen, das Netzwerk kennenzulernen und mit den Zuhörern zu diskutieren. Sein Interesse an der Maxdorfer Initiative war durch einen Zeitungsartikel über die Verleihung des Ehrenamtspreises des Landrates geweckt und nicht zuletzt durch die gute Homepage des Netzwerkes, schafften wir es auf seine Agenda.

Gut informiert, vorbereitet und mit dem Hintergrund seiner Ausschussarbeit im Deutschen Bundestag (Arbeit und Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), ergab sich eine offenes und konstruktives Gespräch. Die starke Vernetzung, die gute Organisation und Breite des Netzwerkes waren für ihn, neben dem außerordentlichen Engagement, besonders lobenswert. Dr. Bahnemann hob, als Vortragender und Vorstand des Netzwerkes nochmals hervor, wie wichtig die Wertschätzung durch die Politik sei, dass es zurzeit nicht mehr leicht sei, Anerkennung in den Medien zu erfahren und dass man sich sehr freue, auch fachlich diskutieren zu können. Die Mitarbeiter des Netzwerkes könnten vermutlich wie kaum jemand, differenzierte Beiträge zu manch aktuellem Thema liefern.

Dann ging es um die Belastung der Ehrenamtlichen und die Verpflichtung der Verwaltung ihre Strukturen anzupassen und nicht weiterhin Mitarbeiter abzubauen, um die Möglichkeit mit Sanktionen (JobCenter) im Bereich Integration Zeichen zu setzen und um die Verantwortung der Schulen, insbesondere im Realschulbereich, die jugendlichen Migranten einzubinden und zu fördern. Herr MdB Kartes konnte die Problemfelder, teils auch aus eigener Anschauung, gut nachvollziehen und zu aktuellen politischen Entwicklungen eine Einschätzung vermitteln. Aus der Berliner Sicht versprach er, die Informationen mitzunehmen, aber auch Kontakte und Möglichkeiten für Förderprogramme aufzuzeigen, die vor Ort so oft nicht bekannt sind. Eine intensive und konstruktive „Stunde“. Wir danken für diesen Besuch und es würde uns alle freuen, den Dialog fortzusetzen können.